BRANDENBURGISCHE KONZERTE – 300 Jahre jung!

Als JOHANN SEBASTIAN BACH am 24. März 1721 die Partitur seiner sogenannten Brandenburgischen Konzerte unterzeichnete, konnte er vermutlich nicht ahnen, dass diese „Six Concerts Avec plusieurs Instruments“ nicht nur eines der beliebtesten Zyklen der Musikgeschichte sein würde, sondern dass es von diesen Stücken zahllose Interpreationen auf Tonträgern veröffentlicht gibt. Die Musiker vom legendären CONCENTUS MUSICUS WIEN waren die ersten, die alle sechs Konzerte erstmals auf historischen Instrumenten aufgenommen haben. Live hingegen hört man die Stücke relativ selten, das liegt vor allem auch an der unterschiedlichen Besetzung, die z.T. – die Musikwissenschaft wie auch Interpreten machen sich ständig Gedanken bezüglich der Umsetzung der Partitur – fast irrwitzig erscheint: Verlangt doch Bach z.B. ein Quartett von Trompete, Blockflöte, Oboe und Violine im 2. Konzert – unterschiedlicher hat niemals zuvor und kaum danach Soloinstrumente zusammengestellt.

Wir möchten Ihnen gerne die Konzerte IV-VI sowie das Violinkonzert BWV 1041 in a-Moll präsentieren. Das CONCERTINO SCHLESWIG-HOLSTEIN spielt in der erweiterten Besetzung von Mareike Beinert – Travers- und Blockflöte, Thomas Rink – Blockflöte, Britta Gemmeker und Henning Vater – Violine und Viola, Bethany Webster-Parmentier und Paul Bialek – Violine, Carla Linné – Viola und Viola da gamba, Susanne Horn – Viola da Gamba und Violone,  Andreas Vetter – Violoncello, Thomas Petersen-Anraad – Kontrabass und Christian Zierenberg – Cembalo