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GEROG PHILIPP TELEMANN – Meister „Schorschi“ Lieblingskomponist!

GEROG PHILIPP TELEMANN ist und bleibt einer unserer Lieblingskomponisten. Seine Stücke sind kurzweilig, originell besetzt und besitzen – vor allem in den langsamen Sätzen eine ungeheure tröstliche Melancholie. Und in unseren Sommerkonzerten wollen wir wieder einmal zeigen, warum wir „Schorschi“ so sehr mögen. Neben den beiden tollen Doppelkonzerten für Blockflöte und Viola da gamba (TWV 52:a1) und dem  für zwei Violetten [= Bratschen] (TWV 52:G3) gibt es u.a. das zauberhafte Duetto in B-Dur aus dem Getreuen Musikmeister für Blockflöte und Violino piccolo (TWV 40:111), das Trio für Violine, Fagott und B.c. (TWV 42:F1) und das Polnische Trio (TWV 42:a8) zu hören . Außerdem werden in diesen Konzerten gleich drei Instrumente aus der berühmten Mittenwalder Klotz-Familie (Violino piccolo, Violine und Viola) zu hören sein.

Das CONCERTINO SCHLESWIG-HOLSTEIN spielt in der Besetzung mit Britta Gemmeker, Bethany Webster-Parmentier, Maike Horn, Frank Lotichius, Jochen Winkel, Susanne Horn, Thomas Petersen-Anraad, Philipp Weltzsch und Thomas Rink

HOCHBAROCK

Kammermusik des HOCHBAROCK steht auf dem Programm unserer Sommerkonzerte. Neben Werken von Robert de Visee für Laute  und Johann Georg Thiel für Fagott und Generalbass werden wir anonym überlieferte Sonaten für Viola da Gamba Solo sowie für Posaune und Basso continuo und Suiten – sozusagen die Erfindung des Hochbarock – von Johann Fischer und aus einer unbekannten englischen Sammlung spielen. Die ungewöhnliche Besetzung dieser Trio-Kompositionen mit Blockflöte, Diskantgambe, Posaune und Laute ist gleichsam eine Reminiszenz an das sogenannte „Broken Consort“ des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts.

Das CONCERTINO SCHLESWIG-HOLSTEIN spielt in der Besetzung mit Susanne Horn (Volen da Gamba) Thomas Rink (Barockfagott und Blockflöte), Michael Müller Andersson (Posaune) und Gero Parmentier (Laute).

Das ursprünglich für diese Termine geplante Programm BIBER & CO muss aus organisatorischen Gründen auf das kommende Jahr verschoben werden.

Musikalischer Brückenschlag im Europa des 17. Jahrhunderts

Aus dem musikalischen Europa des 17. Jahrhunderts sind uns viele Kompositionen überliefert. Wir möchten uns mit diesem Programm auf die Reise begeben und einige zu unrecht aus den Standardprogrammen verschwundene Stücke wieder zur Aufführung bringen.
 
Wir starten hoch im Norden mit einer Triosonate von Johan Helmich Roman. Er lebte 1694-1758 in Schweden.
Weiter geht es auf die britische Insel, wo die Kammermusik im 17. Jahrhundert eine Blütezeit erlebte und Komponisten aus aller Welt anzog. Zu hören sein wird ein Solo für Spinett von Henry Purcell.
                         
Frankreich im 17. Jahrhundert – das bedeutet Gambisten kennenzulernen, die großartig spielten und komponierten. Jean (oder Monsieur) de Saint-Colombe (~1640-1700) war einer von ihnen, der ein unglaublich emotionales Werk zum Tode seines Vaters schuf.

Im Süden Europas, vor allem in Italien, galt die Violine als beliebtes Instrument, zahlreiche Kompositionen sind uns überliefert. Technisch oft schwierig klingen die oft schwungvollen Stücke trotzdem leicht und mitreißend.

Über Österreich, aus dem wir eine Triosonate von Johann Heinrich Schmelzer (1623-1680) musizieren, kommen wir zurück nach Norddeutschland. In Lübeck hat Dietrich Buxtehude (1637-1707) zwei Sammlungen von  Triosonaten für Violine, Viola da Gamba und Basso continuo komponiert, aus denen wir ein Stück spielen. 

Für dieses Konzert ist eine Anmeldung erbeten unter mail@susanne-horn.info oder unter 015253678931 

Es gilt die 2G-Regelung, Impfnachweis und Personalausweis sind bei Eintritt vorzulegen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist auf den Wegen zum/vom Platz zu tragen.

Ausführende
Henning Vater – Barockvioline
Susanne Horn – Viola da gamba
Kent Pegler von Thun – Virginal
Ulf Dressler – Theorbe

HOCHBAROCK

MICHAEL PRAETORIUS & ZEITGENOSSEN

Am Ende des Jahres möchten wir zwei Konzerte dem genialen Musiktheoretiker und Komponisten MICHAEL PRAETORIUS (1571-1621)  widmen. Neben bekannten Advents- und Weihnatsliedern von ihm für Chor und Instrumente erklingen Stücke von William Brade, Jakob van Eyck und Girolamo Frescobaldi.

Neben den Chören in Brunsbüttel (Leitung: Agnes Farkas) und Henstedt-Ulzburg (Leitung: Martin Hageböke) spielt das CONCERTINO SCHLESWIG-HOLSTEIN in der Besetzung von Elke Holm – Blockflöte, Thomas Rink – Dulzian, Carsten Jäger – Zink, Michael Müller-Andersson – Posaune, Cornelia Kempf und Mareike Horn – Violine, Susanne Horn und Thomas Petersen-Anraad – Violen da Gamba, Johannes Schlage – Cembalo und Orgel

24. Oktober 2021 Musik des Frühbarock

Es werden Werke des Frühbarock zu hören sein, zum Beispiel der italienischen Komponisten SALOMONE ROSSI, GIOVANNI BATTISTA RICCIO und GIROLAMO FRESCOBALDI. Ergänzt wird das Programm durch Stücke von den Niederländern JAKOB VAN EYCK und JAN PIETERSOON SWEELINCK  und selbstverständlich werden wir Werke der Gottorfer Hofkapelle vom Zinkenisten JOHANN SOMMER, dem dänisch-niederländischen MELCHIOR BORCHGREVINCK (der übrigens auch Werke von dem schon oben erwähnten Salomone Rossi herausgegeben hat) und von Engländer WILLIAM BRADE, der in ganz Nordeuropa tätig war, aufführen.

Ausführende
Elke Holm – Renaissance-Blockflöten
Carsten Jäger – Zink
Thomas Rink – Dulzian
Michael D. Müller – Barockposaune
Philipp Weltzsch – Cembalo

IN DIALOGO – Musik der Spätrenaissance und des Frühbarock

Wie klang die Musik im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert? Welche Komponisten wurden vielleicht in Friedrichstadt vor 400 Jahren, als unser Nachbarort gegründet wurde, gespielt?
Das CONCERTINO SCHLESWIG-HOLSTEIN mit Elke Holm (Renaissance-Blockflöte), Thomas Rink (Dulzian und Renaissance-Blockflöte), Michael D. Müller (Barock-Posaune) und Malte Wienhues (Cembalo und Orgel) spielt Werke von Jacob va Ecyk, Adrian Willaert, Jan Pieterszon Sweelinck, Salomone Rossi, Girolamo Frescobaldi und Johann Sommer. Dazu liest Nils-Lennart Saß Texte von Michael Praetorius und Zeitgenossen.

MUSIK AM HOFE DES SONNENKÖNIGS

Am Hofe von Versailles gaben sich die damals größten Komponisten sozusagen „die Klinke in die Hand“ – Namen wie Jean-Baptiste Lully (Der König tanzt) oder Marin Marais (Die siebte Saite) mögen durch Filmwerke in den letzten Jahren bekannt geworden sein. Wie Kammermusik dort in den Gemächern des fantastischen Schlosses klang, zeigen
Susanne Horn (Viola da gamba), Ulf Dressler (Laute), Kent Pegler v. Thun (Cembalo)

MUSIKALISCHER GOTTESDIENST

Aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen müssen unsere Release-Konzerte am 3. Adventswochenende leider abgesagt werden.

Aber im Gottesdienst der St. Laurentius-Kirche von Tönning werden

Paul Bialek – Barockvioline und Susanne Horn  – Viola da Gamba

eine Suite für Geige und Gambe von CHRISTOPH BERNHARD spielen. Neben einer Suite von Jakob Froberger ist dies das einzige Werk im „Partiturbuch Ludwig“ von 1662.

Bitte melden Sie sich im Kirchenbüro oder bei Kantor Christian Hoffmann an.