KAMMERKONZERTE DES BAROCK

Neben den Solo-, Doppel- und Tripelkonzerten sowie der Form des Concerto grossos waren Konzerte in kammermusikalischer Besetzung im 18. Jahrhundert sehr beliebt. Außer von Antonio Vivaldi und Gerog Philipp Telemann, die ein unglaublich reichhaltiges Œuvre in verschiedenen kleinen Besetzungen hinterlassen haben, gibt es zahllose Beispiele, einige davon möchten wir vorstellen. Aus der Sammlung Opus 8 von John Christopher Pepusch haben wir im Programm MERRY OLD ENGLAND schon zwei Beispiele präsentiert, aber ein weiteres wird jetzt folgen. Außerdem wollen wir Konzerte von Ferdinando Lizio – für Fagott, von Robert Valentine – für Blockflöte und von George Frederic Handel – für Cembalo (oder Orgel oder Harfe) und vor allem von Robert Woodcock für ZWEI !!! sixth flutes vorstellen. Hier an dieser Stelle sei schon einmal ganz herzlich unserem wunderbaren Flötenbauer Ralf Netsch gedankt, der diese kleinen, wunderschönen Instrumente nach dem Original von Thomas Stansby aus der Sammlung Frans Brüggens gebaut hat und die wir mit großer Freude in den Woodcock-Concerts einsetzen werden.