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concert royal

Die Konzertsommer in Brodersby sind nun über Jahre hinweg eine liebgewordene Tradition geworden. In der kleinen Kirche finden jedes Jahr Konzerte unterschiedlichster musikalischer Stilrichtungen statt.

Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr auch das Abschusskonzert mitgestalten zu dürfen. Wer einmal eines dieser Konzerte besucht hat weiß, dass hier eine besondere Nähe zwischen Musikern und Publikum entsteht.

In diesem Programm entführen wir Sie in die Welt des französischen Barock. Die vielen Zuhörern bereits als hervorragende Oboistin bekannte Eva Endel wird auch ihr Können auf der Blockflöte beweisen.

Programmauszug:  

Francois Couperin : 9. Concert Royal für Blockflöte und Basso continuo
Louis Caix d´Hervelois : aus der II Suitte für Viola da Gamba und Basso continuo 
Francois Chauvon : 10. Suite für Oboe und Basso continuo           

Ausführende

Eva Endel – Barockoboe und Blockflöte
Susanne Horn – Viola da Gamba
Gero Parmentier – Laute und Theorbe  

NIEDERLÄNDISCHE BAROCKMUSIK

In der durch ihre schlichte Gestaltung und hervorragende Akustik bezaubernden Remonstrantenkirche von Friedrichstadt durfte ich schon mehrfach in wechselnden Besetzungen auftreten. In diesem Jahr nun feiert die dortige Gemeinde Ihre Gründung durch Jacobus Arminius vor 400 Jahren und in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Alte Musik in Schleswig-Holstein sind wir eingeladen, ein Festkonzert mit Werken von Niederländischen Komponisten zu gestalten.

Bis heute einer der berühmtesten Vertreter der niederländischen Barockmusik ist Jacob van Eyck. Seine Werke für Blockflöte zeigen eindrucksvoll die musikalischen Gestaltungsmöglichkeiten dieses leider häufig nicht ausreichend geschätzten Instruments.

Carolus Haquart (1640 geboren in Brügge in der Republik der Vereinigten Niederlande) erlebte seine umfangreichste Schaffenszeit in Amsterdam und Den Haag, wo er als Gambist komponierte, konzertierte und unterrichtete.

Ein wie Blockflöte und Viola da Gamba beliebtes Instrument in der niederländischen Barockmusik war die Laute. Sie wurde als Continuoinstrument eingesetzt, aber es gibt auch wunderschöne Kompositionen für Laute als Soloinstrument. In unserem Programm stellen wir ein Werk von Nicolas Vallet vor, einem Komponisten, der ab 1613 in Amsterdam wirkte.

Ausführende:

Johanna Krüger – Blockflöte

Susanne Horn – Viola da Gamba

Ulf Dressler – Laute

CONSORTMUSIK DER SPÄTRENAISSANCE

Renaissance-Blockflöten mit ihrem fast zylindrischen Bau und ihren großen Grifflöchern tönen anders als ihre barocken Nachfolger. Und im Zusammenspiel von vier Instrumenten eines Bauers nach historischen Vorbildern  eines Meisters entsteht ein faszinierender Klang. Die Gruppe WestWind mit Elke Holm, Kent Pegler v. Thun und Thomas Rink haben sich mit der Virtuosin Annegret Fischer, Flötistin bei https://the-playfords.de/ensemble/ eine Wunschkollegin dazugeholt. Werke von Komponisten der Spätrenaissance werden erklingen.

HERZ UND MUND UND TAT UND LEBEN

Ein neuer Chor hat sich in Nordfriesland zusammengefunden – und dabei den bedeutenden Husumer Barock-Komponisten Nicolaus Bruhns auf sein Namensschild gehoben. Gegründet wurde das Vokal-Ensemble bereits im April 2018 von Malte Wienhues, Schüler von Kreiskantor Christian Hoffmann und angehender Kirchenmusikstudent. Der NICOLAUS-BRUHNS-CHOR führt Werke von Bach (die Konzerttitelgebende Kantate BWV 147 ) sowie Werke von Nicolaus Bruhns (Oh werter, heil’ger Geist), Buxtehude (Das neugeborne Kindelein), Durante (Magnificat) und Joseph Haydn (Missa Sancti Nicolai) auf. Die Solisten der Konzerte sind allesamt Mitglieder des Chores: Carola Jäckel (Sopran), Angelika Henschen (Alt), Michael Schwarz (Tenor) und Michael Busse (Bass). Es begleitet das Nordfriesische Kammerorchester.

EUROPÄISCHE BLOCKFLÖTENSONATEN

Neben der Viola da Gamba war die Blockflöte bei Amateuren vermutlich das beliebtestes Instrument im England des 17. und frühren 18. Jahrhunderts. Wie hoch allerdings das spieltechnische Niveau der ausführenden Liebhabern war, lassen die vielen Solosonaten von Komponisten wie Andrew Parcham, William Williams oder anderen erahnen. Selbstverständlich erklingen aber auch Werke aus Italien (Diogenio Bigaglia), Deutschland (Georg Philipp Telemann) und den Niederlanden (Unico van Wassenaer)

Kent Pegler v. Thun – Blockflöten, Thomas Rink – Barockfagott und Gunnar Sundebo – Cembalo

MERRY OLD ENGLAND AGAIN

Wie auch immer sich die Politik in den nächsten Monaten entwickeln wird: England galt im späten 17. und im 18. Jahrhundert – besonders als George Friderick Handel in London lebte – als Ziel vieler Musiker und Komponisten. Johann Mattheson gar schreibt in „Das Neu=eröffnete Orchestre … “ Hamburg 1713, man solle dorthin gehen, denn es gäbe „was zu verdienen“.

Wir haben schon mehrfach Werke von Komponisten aufgeführt, die auf der Britischen Insel wirkten. Im neuen Programm erklingen Triosonaten von Triosonaten von William Corbett und Johan Ravenscroft, Quintette von John Christopher Pepusch und neben dem bekannten Orgelkonzert in B-Dur von Händel auch ein neuaufgefundenes Konzert für Sopranino-Blockflöte sowie dem 2. Konzert von John Baston.

Auchtung: Konzertbeginn in Büsum am 23. Juni ist 18:00 Uhr

ORGELMUSIK DES BAROCK

Gesellschaftsmitglied MALTE WIENHUES ist 1998 in Husum geboren. Nach seinem Abitur 2016 im Musikprofil der Theodor-Storm-Schule Husum studierte er vier Semester Meteorologie in Hamburg. Derzeit bereitet er sichauf ein Kirchenmusikstudium vor, welches er voraussichtlich 2019 beginnen wird.

Seit 2016 ist er als nebenamtlicher Organist in diversen Kirchengemeinden im gesamten
Eiderstedter und Husumer Raum tätig, hauptsächlich in den Kirchengemeinden Tönning-Kating-Kotzenbüll und Koldenbüttel sowie in den dänischen Kirchengemeinden Husum und Friedrichstadt.
Eine umfassende musikalische Ausbildung im Rahmen der Studienvorbereitung erhält er vonChristian Hoffmann (Tönning).
Neben dem Orgelspiel ist Malte Wienhues auch als Chorleiter tätig. An der Theodor-Storm-Schule Husum leitet er einen Kammerchor, der anspruchsvolle Chorwerke verschiedener Epochen probt,des Weiteren hat er im April 2018 in Husum den Nicolaus-Bruhns-Chor gegründet.
In seinen Orgelkonzerten spielt Wienhues Werke von Nicolaus Bruhns, Johann-Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, um eine Spende wird gebeten.

26.05.2018 Höfische Unterhaltungsmusik

In der Kirche St. Willehard in Leck durften wir bereits an Aufführungen des Chores aber auch mit Kammermusik auftreten. In unserem diesjährigen Programm wollen wir Ihnen verschiedene Violen da Gamba, Lauten und Theorben vorstellen, die im Barock bei Hofe die meist genutzten Instrumente waren. Wir wollen hören, was an verspielten Klängen in müßigen Stunden erklang und wollen erahnen, wie gut die musizierenden Laien aus Adelskreisen gewesen sein müssen, wenn sie solche „Gebrauchsmusik“ beherrschten.

Die Besonderheiten der Instrumente und ihre Geschichte möchten wir Ihnen im Laufe des Konzerts mit kurzen Beiträgen vorstellen.

Das Außergewöhnliche an diesem Programm ist sicher auch der optische Genuss durch die unterschiedlichen Saiteninstrumente, die eingesetzt werden:

Auszug aus dem Programm:
Douce memorire (Diego Ortiz) – Diskant-Viola da Gamba, 6-chörige Laute, Colascione
Duett  für Vihuelen
Sonate premiere (Monsieur Marc) – Diskant-Viola da Gamba, Arciliuto, Colascione
Duo D-Dur für Viola da Gamba und Basso (Ernst Christian Hesse) – Viola da Gamba, Arciliuto, Guitarre

 

Ausführende
Susanne Horn – Viola da Gamba
Ulf Dressler – Colascione, Vihuela, Theorbe, Guitarre
Gero Parmentier – Arciliuto, Vihuela

ZWEI MIT FÜNF

Zwei Musiker mit fünf Instrumenten? Geht das?

Wir, nämlich Hajo Wienroth und ich, Thomas Rink, wollen das versuchen zu zeigen:

Auf Traversflöte, Blockflöten und Barockfagotten wollen wir alle Möglichkeiten darbieten:

2 Blockflöten, Blockflöte und Fagott, Traversflöte und Fagott und 2 Fagotte. Einzig die Kombination Block- und Traversflöte wird es nicht zu hören geben … oder allenfalls als Zugabe …

Werke von Hoffmann, Boismortier, Telemann und Vivaldi erklingen an diesem Abend.