BACH & Co.

BACH & Co.

Johann Sebastian Bach gehört zu den bedeutendsten Komponisten der Menschheit. Vermutlich ist er sich seiner eigenen Meisterschaft bewusst gewesen, dennoch zeugt seine Äußerung, durch Johann Nikloaus Forkel überliefert, „ich habe fleißg seyn müssen“, von einer gewissen Bescheidenheit. Und wir wissen, dass Bach viele seine Kollegen hoch geschätzt hat.
In unserem Sommerkonzert nun erklingen neben dem unglaublichen Doppelkonzert d-Moll BWV 1043 für zwei Violinen, weitere Stücke von Kollegen „…& Co.“ Mit Georg Philipp Telemann war Bach befreundet; der Magdeburger Meister war der Patenonkel vom zweitältesten Sohn Carl Philipp Emanuel. Kompositionen und musiktheoretische Schriften von Georg Muffat kannte Bach und Johann Joseph Fux „Gradus ad parnassum“ hatte Johann Sebastian selbst in seinem Besitz. Johann Pachelbels Orgelwerke dürfte vor allem den jungen Bach beeinflusst haben, und so sollten Kanon und Gigue in D vom Nürnberger Kollegen in diesem Programm nicht fehlen.

Zu hören sind u.a. das bekannte Doppelkonzert von Johann Sebastian Bach aber auch das leider selten aufgeführte Konzert für Blockflöte, Viola da Gamba, Streicher und Basso continuo.

Ausführende
Paul Bialek, Britta Gemmeker, Bethany Webster-Parmentier, Mareike Horn – Violine
Cornelia Kempff – Viola
Thomas Rink – Fagott und Blockflöte
Thomas Petersen-Anraad – Barockcello und Violone
Susanne Horn – Viola da Gamba und Violone
Peter Uehling – Cembalo