GOTTORF UND ITALIEN

Neben der „Erfindung“ des Generalbasses emanzipierte sich um 1600 herum die Instrumentalmusik und schon früh entstanden, vor allem in Italien, Solo- und Triosonaten sowie, überwiegend in England, fünfstimmige Ensemble-Musik. Diese Gattungen sollten stilbildend für die nächsten 150 Jahre bleiben. In unserem Programm „GOTTORF UND ITALIEN“ wollen wir gerne Werke aus Mantua, Rom und  Venedig vorstellen, aber auch zeigen, wie Werke in so einer Besetzung speziell in Gottorf von Johann Sommer und William Brade klangen.

Neben der Besetzung von Renaissance-Blockflöten (in Sopran- und Tenor-Lage, Barockvioline und Dulzianen (Diskant-, Alt- und Bass-Instrumente) verwenden wir Laute und Orgel. So können wir einerseits die vier- und fünfstimmige Ensemble-Musik und andererseits auch die virtuosen Solo- und Triosonaten des frühen 17. Jahrhunderts interpretieren.

Elke Holm – Renaissance-Blockflöten

Bethany Webster-Parmentier – Violine

Thomas Rink – Dulziane

Gero Parmentiert – Laute

Malte Wienhues – Orgel